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27. Januar 2012

Forschungsarbeit zur Vermeidung von Schaumbildung

Politische Entscheidungen, wie das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz, in dem vergorene Gülle
zu Abfall gemacht wird, werden zu einem finanziellen Mehraufwand für Energiewirte führen.
Dieser erhebliche Mehraufwand kann nur durch kostengünstige Innovationen aufgefangen
werden. Sie steigern den Umsatz und verbessern die Rendite. Neue Produkte und Ideen
stärken zudem das Vertrauen in die Biogasbranche und helfen dabei, Märkte zu erschließen.

Beispielhaft für das optimieren von biologischen Prozessen steht unsere Forschungsarbeit
zur Vermeidung von Schaumbildung in Fermentern. Ziel des Projektes ist die Entwicklung
einer funktionellen Schwimmschicht aus biologisch abbaubaren Schwimmkörpern.

Schaumbildung

Probleme durch plötzliche Schaumentwicklungen im Biogas-
bildungsprozess sind von den Biogasbetreibern gefürchtet.

Das bedeutet im schlimmsten Fall ein Überschäumen und
Stillstand des Biogasreaktors. Diese Prozessstörungen,
die mit längeren Ausfallzeiten bzw. Reparaturkosten ver-
bunden sind, können spürbare finanzielle Folgen haben.
Der Gasertrag verringert sich und damit auch der Gewinn.

Eine Lösung für diese Problematik ist die Stabilität des Biogasbildungsprozesses erheblich
zu verbessern und im Störfall eine gezielte Lösung im betroffenen Fermenter anzubieten.

Damit werden Folgeschäden durch Krustenbildung im Gasbereich, Verstopfungen von Gas-
und Substratleitungen, Störungen in der Funktion von Messsonden bis zur Hemmung von
Mikroorganismen vermieden.

Eine funktionelle Schwimmschicht aus biologisch abbaubaren Schwimmkörpern ist effizient
und verfahrensstabilisierend. Aus dieser Tatsache heraus, forschen und entwickeln wir ge-
meinsam mit der BIO-H2 ENERGY GmbH als Forschungseinrichtung, gemeinsam an einer
Verfahrens- und Produktentwicklung.

Das Produkt wird auf Biogasanlagen ausgelegt, die nach dem Güllebonussystem arbeiten.
Damit sind ca. 80 % aller Biogasanlagen als spätere Nutzer dieser Innovation denkbar.

Durch Prozessstabilität und eine damit verbundene Steigerung der jährlichen Volllaststun-
den ergeben sich Steigerungen in der monetären Betriebswirtschaftlichkeit von ca. 10%.



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